Was ist Taekwondo Drucken E-Mail

Mens sana in corpore sano

lat., „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“

Unser sportliches Wirken soll geprägt sein von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Hochachtung. Wir wollen durch positive Ergebnisse, sei es durch direkte sportliche Resultate oder durch alleiniges Wohlbefinden nach dem Training, einen Beitrag an eine ausgeglichene Work-Life Balance aller Mitglieder leisten.
Durch die Ausübung der Kampfkunst Taekwondo soll jedoch nicht nur der Körper, sondern auch die Persönlichkeit unserer Mitglieder gestärkt werden.

Durch eine ausgeprägte Jugendförderung wollen wir den Bekantheitsgrad der koreanische Kampfkunst Taekwondo stetig steigern und unserer modernen Gesellschaft auch in hektischen Zeiten eine Ausgleichsmöglichkeit bieten. Kinder und Jugendlichen sollen bereits in frühen Jahren erleben, dass man auch in einer auf Einzelleistungen ausgerichtetet Gesellschaft durch gegenseitige Unterstützung sowohl als Kollektiv, als auch als Inividuum schneller und besser ans Ziel kommt.

In der Ruhe liegt die Kraft

Wir gehören in der Schweiz zu den positiv verankerten Kampfsportschulen und pflegen den aktiven Austausch zwischen den Vereinen. Innerhalb des schweizerischen Verbandes leisten wir duch aktive Teilnahme an den Anlässen einen wertvollen Beitrag zur stärkung unserer Sportart.

Im zwischenmenschlichen Bereich begegnen wir einander mit Respekt und Hochachtung.

  

Taekwondo - Hintergründe und Geschichte

Tae:

Bedeutet mit dem Bein springen, treten, schlagen und steht sinnbildlich für alle Fusstechniken des Taekwondo.

Kwon:

 Heisst übersetzt 'die Faust' und steht für alle Handtechniken, welche aus Block-, Schlag- und Greiftechniken bestehen.

Do:

Kommte aus dem buddhistischen Tao und symbolisiert den 'geistigen Weg' und soll verdeutlichen, dass nicht nur körperliches Training, sondern auch eine intensive geistige Auseinandersetzung mit dem Bewusstsein erforderlich ist, um die Kampfkunst Taekwondo zu erlernen.

 

Was ist Taekwondo?

Taekwondo ist die alte koreanische Kunst der Selbstverteidigung und kann auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurückblicken. In unserer Zeit hat Taekwondo einen noch nie dagewesenen Siegeszug über die ganze Welt angetreten und wird seit 1974 in der Schweiz ausgeübt. Seit dem Jahr 2000 ist Taekwondo eine olympische Disziplin. Taekwondo kann von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beiderlei Geschlechts gleichermassen ausgeübt werden. Es gleicht, sowohl in jungen Jahren als auch später Haltungsschäden aus, fördert die Konzentration, hebt das Selbstvertrauen, trägt zu seelischem Wohlbefinden bei und hat zudem noch den praktischen Vorteil der Selbstverteidigung. Darüber hinaus aktiviert Taekwondo die Energien in jedem Organ, entwickelt die Muskulatur und stimuliert das Gehirn, wodurch die Willenskraft in weitesten Sinne gesteigert wird.

Kinder und Taekwondo - wird mein Kind zum Schläger? 

Keinem sind die Schwierigkeiten unserer Kultur in der heutigen Pädagogik verborgen geblieben: Null-Bock Generation, zunehmende Gewalt an Schulen, mangelnde Bewegung und Angst vor Leistungsversagen.

Taekwondo ist eine Kampfsportart, aber man wird trotzdem nicht lernen, den anderen kunstgerecht zu verprügeln, denn Taekwondo dient der Selbstverteidigung. Die Kinder lernen wohl zu treten und zu Schlagen,aber auch dass Körperbeherrschung das Wichtigste ist. Sie lernen sich zurückzuhalten und sich gegenseitig zu respektieren.

 

Die Lehre des Taekwondo

1. Wettkampf

Im Wettkampf treten zwei gleichwertige Sportler im freien Kampf gegeneinander an. Die Kämpfe werden mit vollem Kontakt ausgeführt und unterliegen strengen Regeln. Die Wettkämpfer müssen dabei eine vorgeschriebene Schutzausrüstung tragen (i.d.R. Schienbein-, Unterarm- und Tiefschutz, Weste, Helm, Handschuhe und Zahnschutz).

2. Poomse (Formenlauf)

Poomse sind vorgegebene Kunstbewegungsformen. Durch diese Bewegungsabläufe lernt der Schüler die Grundprinzipien und Grundtechniken des Taekwondo. Praktiziert als Bewegungsmeditation findet man die innere Ruhe und zu seinem Gleichgewicht.

3. Hosinsul (Selbstverteidigung)

 Hierbei lernt der Sportler, sich mit seinen Techniken gegen freie Angriffe (meistens aus der nahem Distenz, z.B. Würgegriff), die auch mit Waffen erfolgen können, zu verteidigen. Die Selbstverteidigung dient speziell der Verteidigungsfähigkeit im Nahkampf, wie sie bei Notsituationen eingesetzt werden kann.

4. Schrittkampf

Partner-Übung, welche einen einfachen abgesprochenen Kampf darstellt, in dem man einzelne Techniken und elementare Technikkombinationen vorführt. Das Timing, die Koordination und das Distanzgefühl werden geschult. Kontertechniken können präzide einstudiert werden um sie später im Freikampf anzuwenden.

5. Kyok-pa (Bruchtest)

Beim Bruchtest gilt es, bestimmte Materialien (Holz, Eis, Ziegel etc.) mit einer Kick- oder Schlagtechnik zu zerstören. Der Test dient der Überprüfung der Fähigkeiten des Teakwondion.

 

Die Taekwondo Grundsätze

Höflichkeit und Respekt

Die Nationalität und Fahne, die Eltern und der Lehrer einer jeden Person sind mit dem grössten Respekt zu behandeln.

Bescheidenheit

Von Taekwondo-Schülern wird Bescheidenheit hinsichtlich ihrer erlernten Fähigkeiten erwartet. Prahlerei und Einschüchterungen haben keinen Platz in den Kampfkünsten. Ein gewisses Gefühl von Stolz über die eigene Leistung ist gut, sollte aber nicht eitel unter die Leute gebracht werden.

Ausdauer

Von Zeit zu Zeit wird jeder Mensch, wenn er eine Tätigkeit länger ausübt, entmutigt sein. Dies gilt insbesondere, wenn es eine anspruchsvolle Tätigkeit ist. Je lohnender eine Sache ist, desto mehr Durchhaltevermögen verlangt sie. Gib niemals auf!

Selbstkontrolle

Ein Kampfkünstler sollte niemals seine Beherrschung verlieren. Alle Fähigkeiten, die er in einer bestimmten Zeit erlernt, sind nichts wert, wenn er keine Kontrolle über seine Emotionen hat.

Unbesiegbarer Wille

Dies ist in gewisser Weise eine Erweiterung der vorherigen Punkte. Eine Taekwondo übende Person soll Ausbildung und erlernte Fäigkeiten dazu verwenden, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen. Man sollte danach streben, eigene Schwächen zu überwinden und der Taekwondokunst und sich selbst Ehre zu machen. Jederzeit!

 

 
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Samstag, 4. September 2010
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